Kooperation Elternhaus – Schule
Das KESCH Konzept der Grundschule Parsdorf
Kooperation zwischen Elternhaus und Schule
In unserer Grundschule verstehen wir Eltern und Schule als gleichberechtigte Partner, die gemeinsam Verantwortung für den Lern- und Entwicklungsweg der Kinder tragen. Eine gelingende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft ist für uns die Grundlage erfolgreicher Lernprozesse.
Die Familie ist der wichtigste Lern- und Lebensort eines Kindes. Daher betrachten wir Eltern als zentrale Bildungs- und Gesprächspartner der Schule. Eine offene, vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule stärkt die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und bereichert das Schulleben in vielen Aspekten.
Das sind wir
Unsere Grundschule besuchen rund 150 Schülerinnen und Schüler. Es gibt 8 Klassen. Diese werden von insgesamt 13 Lehrkräften unterrichtet.
Der 2025/ 2026 neu gewählte Elternbeirat setzt sich aus 10 Mitgliedern zusammen. Die enge vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternbeirat und Schulleitung hat in Parsdorf eine lange Tradition. Der Umgang ist von gegenseitiger Wertschätzung und einem äußerst hohen Engagement des Elternbeirates sowie der gesamten Elternschaft geprägt.
Unser Schulprofil: Bunt wie ein Regenbogen - jeder ist einzigartig und gemeinsam sind wir ein Kunstwerk
Gemeinsam Schule leben
Unsere Grundschule ist ein wertschätzender Lebensraum, in dem sich alle sicher und willkommen fühlen. Vielfalt und Individualität betrachten wir als Bereicherung. Respekt, Toleranz und Offenheit prägen unsere täglichen Begegnungen. Durch Mitbestimmung und transparente Kommunikation gestalten Kinder unser Schulleben aktiv mit. Als starke Gemeinschaft übernehmen wir Verantwortung füreinander und wachsen gemeinsam.
Zusammen stark – eine offene Schule im Netzwerk
Wir kooperieren eng mit Kindergärten, weiterführenden Schulen, außerschulischen Fachleuten und unserer Elternschaft. Dabei hat der Elternbeirat als Bindeglied zwischen Schule, Familien und Vereinen eine besondere Bedeutung. Durch gemeinsame Projekte zur Brauchtumspflege wie Wiesntage, Schäffler-Tanz oder Ausflug zum Maibaumstüberl entstehen vielfältige Lern- und Begegnungsmöglichkeiten innerhalb der Gemeinde.
Individuelle Wege in einem offenen Lebens- und Lernraum
Wir gestalten unseren Unterricht so, dass die Kinder entsprechend ihrer Stärken, Bedürfnisse und Lernwege gefördert werden. Durch unterschiedliche Aufgaben, Methoden und Angebote ermöglichen wir Schülerinnen und Schülern erfolgreiches Lernen. Besondere Schwerpunkte hierbei sind die Leseförderung und der Schulhund.
Umsichtig und kompetent mit Medien
In unserem Unterricht vermitteln wir Grundlagen für einen verantwortungsbewussten und sicheren Umgang mit digitalen Medien. Kinder werden dazu angeregt, Informationen kritisch zu bewerten und sinnvoll für ihr Lernen zu nutzen. Wir fördern kreative Anwendungen digitaler Werkzeuge und achten auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen traditionellen Unterrichtsmethoden und dem Einsatz digitaler Medien.
Gesundheit, Natur und Bewegung
Wir fördern Gesundheit und Wohlbefinden, indem wir Bewegung, Sport und Spiel aktiv in den Schulalltag integrieren – besonders auch draußen in der Natur. Durch regelmäßige Erkundungen des schulnahen Lebensraums und nachhaltige Projekte ermöglichen wir den Kindern vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Umwelt und Ernährung. Der Schulhund unterstützt zusätzlich eine positive Lernatmosphäre, vermittelt den rücksichtsvollen Umgang mit Tieren und stärkt soziale Kompetenzen.
Vielfältige Wege zur kreativen Entfaltung
Neben der musischen Erziehung in den Fächern Kunst, Musik sowie Werken und Gestalten, bieten wir auch in Projekten (zum Beispiel Kunsttage, Maiwoche, Theater- und Kinobesuche und Adventsfeiern) den Kindern die Möglichkeit, ihre kreativen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Auch die Bewegung als gestalterisches Element hat fächerübergreifend einen hohen Stellenwert.
Die vier Qualitätsbereiche für eine gelungene Erziehungs- und Bildungspartnerschaft
Unsere Ziele und Maßnahmen zur gelungenen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft.
1. Gemeinschaft
Ziele:
Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft fühlen sich an unserer Schule wohl und wertgeschätzt. Wir leben unser Leitbild: Bunt wie ein Regenbogen - jeder ist einzigartig und gemeinsam sind wir ein Kunstwerk.
Wir pflegen eine einladende, wertschätzende und freundliche Atmosphäre und begegnen jedem Menschen respektvoll.Maßnahmen:
- Elternabend für die neuen Eltern ermöglicht Kontaktaufnahme zu Lehrkräften und persönliche Fragen
- Als Willkommensgruß werden die Eltern während des 1. Schultages nach der gemeinsamen Einschulungsfeier vom Elternbeirat mit Cafe und Kuchen versorgt
- gemeinsame Feste des Elternbeirats und der Schule
- Teilnahme der Lehrkräfte und der Schulleitung an Veranstaltungen, die am Nachmittag vom Elternbeirat organisiert werden
2. Kommunikation
Ziele:
Eltern und Lehrkräfte informieren sich regelmäßig gegenseitig über alles, was für Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung ist.
Maßnahmen:
- Teilnahme der Schulleitung an Elternbeiratssitzungen, Einbeziehung des Elternbeirats in anstehende Entscheidungen und Terminplanungen
- vielfältige Gelegenheiten für Gespräche
- vorrausschauende Informationen über anstehende Termine an alle Eltern über den Schulmanager
- Sekretariat, Schulleitung und Lehrkräfte sind per E-Mail und über den Schulmanager erreichbar
3. Kooperation
Ziele:
Eltern und Lehrkräfte arbeiten unter Einbeziehung außerschulischer Einrichtungen kontinuierlich am Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schülerinnen und Schüler
Maßnahmen:
- Integration der Eltern ins Schulleben durch vielfältige gemeinsame Veranstaltungen der Schule und des Elternbeirats, Begleitung der Eltern bei Ausflügen, Betreuung der Sportstationen bei den Bundesjugendspielen durch Eltern und Lehrkräfte, Begleitung der Eltern zu Sportwettbewerben
- umfassende Information der Eltern zu außerschulischen Unterstützungsangeboten in Sprechstunden und bereits im Vorfeld bei der Schuleinschreibung
- gemeinsame Entscheidung der Schule und des Elternbeirats Lernentwicklungsgespräche im 1. und 3. Schuljahr zusätzlich zum Halbjahr auch zum Schuljahresende einzuführen, um den Austausch zwischen Elternhaus und Schule gemeinsam mit dem Kind zu intensivieren
- intensiver Austausch mit den umliegenden Kindertagesstätten im Rahmen der Schuleinschreibung
- regelmäßiger Austausch mit Hort und Mittagsbetreuung
4. Mitsprache
Ziele:
Wir fördern die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule, indem wir vielfältige Möglichkeiten der Mitsprache schaffen und gemeinsam Entscheidungen zum Wohl der Kinder gestalten.
Maßnahmen:
- Eltern beteiligen sich aktiv am Schulleben
- Eltern bringen eigene Ideen in Projekte oder gemeinsame Veranstaltungen ein
- Schülervollversammlungen und Möglichkeit der Kinder eigene Vorstellungen einzubringen, Regeln mitzugestalten
